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Die 10 besten Spezialitäten aus Zürich

Zürcher Gaumenfreuden

Zürich ist nicht nur die grösste Stadt der Schweiz, sondern auch ein echter kulinarischer Geheimtipp. Auf vielfältige Weise zeigt es, dass unser Alpenland weit mehr zu bieten hat als nur Käse und Schokolade und dass es sich lohnt, einmal genauer hinzuschauen. Das Essen der Stadt ist eine leckere Mischung aus Tradition, Bodenständigkeit und leichter Finesse. Es ist authentisch und beliebt bei Jung und Alt. Hier sind unsere Top Ten der Zürcher Spezialitäten:

Zürcher Geschnetzeltes – der Klassiker

Das „Züri Gschnätzlets“ ist mit Sicherheit das berühmteste Essen der Stadt und in nahezu jedem Restaurant vor Ort erhältlich. Zwar variieren jeweils die einzelnen Rezepturen, doch es bleibt ein aromatisches Ragout aus kurz angebratenem Kalbfleisch, Fond, Weisswein und Rahm. Üblich ist zudem die Zugabe von angebratenen Champignons und Zwiebeln. Traditionell gereicht wird das Gericht auf einem knusprigen Kartoffelrösti, aber auch zu Reis oder Nudeln.

Birchermüesli – ein weltweiter Kassenschlager

Ebenfalls weit über die Grenzen der Stadt hinweg bekannt, ist das von Maximilian Bircher-Benner erfundene Birchermüesli. Seine „Apfeldiätspeise“, die er sich ursprünglich nur als Diätkost für seine kranke Ehefrau ausgedacht hatte, entwickelte sich über die Jahre zu einer beliebten Mahlzeit und machte Bircher-Benner zu einem der einflussreichsten Männer der Stadt. Das Müesli aus Haferflocken, Äpfeln und Nüssen ist in seinem Heimatort heute an fast jeder Ecke erhältlich.

Wiedikerli – mehr als eine Wurst

Die Wiedikerli ist Kult und von den Grillrosten und Pfannen der Stadt nicht mehr wegzudenken. Dabei wurde die leckere Rostbratwurst erst Anfang der 90er Jahre von Urs Keller, einem Metzger aus dem Stadtquartier Wiedikon, zum ersten Mal auf den Tisch gebracht. Doch seine Wurst aus magerem Schweinefleisch überzeugte sofort und ist heute in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich – Peperoni, Fenchel und natürlich pur.

Luxemburgerli – ein luftig leichter Genuss

Luxemburgerli sind eine Spezialität der Zürcher Confiserie Sprüngli. Sie basieren auf dem Rezept eines luxemburgischen Konditors, der dieses im vorigen Jahrhundert in die Stadt brachte und zusammen mit dem damaligen Inhaber der Confiserie Sprüngli verfeinerte. Luxemburgerli sind kleine, mundgerechte Macarons mit einer feinen Cremefüllung. Sie wiegen weniger als zehn Gramm und sind heute in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen erhältlich.

Hüppen – feinste Waffelröllchen

Vor mehreren Jahrhunderten waren die als Hüppen bezeichneten Waffelröllchen in der Schweiz noch eine typische Armenspeise. Heute hingegen sind die zarten Röllchen mit einer süssen Creme aus Schokolade gefüllt und zu einer der gefragtesten Leckereien der Stadt geworden. Besonders begehrt sind dabei die Hüppen der Confiserie Straumann, die die Röllchen bereits seit mehr als 70 Jahren produziert.

Tirggel – das Festtagsgebäck

Der dünne Züri-Tirggel ist ein traditionelles Backwerk aus Mehl, Honig und zahlreichen Gewürzen, wie Ingwer, Koriander, Anis und Rosenwasser. Er kommt bereits seit dem 15. Jahrhundert zur Adventszeit, zu Neujahr und dem Zürcher Sechseläuten im April auf den Tisch und weist als Besonderheit ein in die Oberfläche hineingebranntes Motiv auf. Zumeist handelt es sich dabei um alte Abbildungen der Stadt oder Bibelmotive, die sich von Bäcker zu Bäcker unterscheiden und deren alte, aus Holz geschnitzte Formen wertvolle Schätze sind.

Spanisch Brötli – der leckere Kurschatten

Das quadratische Blätterteiggebäck stammt ursprünglich aus dem spanisch besetzten Mailand, von wo aus es in den schweizerischen Kurort Baden gelangte. Die dortigen Kurgäste aus Zürich waren von der Köstlichkeit so begeistert, dass sie sich das Gebäck sogar mit dem Zug in die Stadt bringen liessen. Diese Bahnstrecke wurde daher auch scherzhaft Spanisch-Brötli-Bahn genannt. Heute transportiert sie das luftige Gebäck aber nur noch selten.

Stadtjäger – die Biowurst

Die Stadtjäger gehört zu den jüngsten Delikatessen der Stadt. Es ist eine von der Metzgerei Mikas hergestellte Trockenwurst, die aus einhundertprozentigem Biofleisch besteht. Die verwendeten Schweine leben direkt über der Stadt auf dem Waidhof und machen die Stadtjäger damit zu einem echten Stadtprodukt. Erhältlich ist die Wurst mittlerweile bei diversen Händlern und selbstverständlich auf dem Waidhof sowie bei Mikas.

Zürihonig – Honig aus luftiger Höhe

Zürihonig ist ein exklusiver Stadthonig, der vom Imker Peter Schneider und seinen 26 Zürcher Bienenvölkern produziert wird. Das Zuhause der Bienen befindet sich auf dem Dach des Sternehotels Marriott, von dem aus sie zum Nektarsammeln direkt in die Stadt und die angrenzenden Wälder fliegen. Aufgrund der grossen Nachfrage werden die Bienen mittlerweile sogar von weiteren 16 Völkern auf dem Dach des Warenhauses Globus unterstützt.

Turicum Gin – der Newcomer

Der mehrfach preisgekrönte Turicum Gin ist eine noch nicht allzu bekannte Spezialität der Stadt. Umso mehr lohnt es sich aber, ihn zumindest einmal zu probieren. Seit 2015 wird er in einer Destillerie im Quartier Albisrieden in Kleinserie unter Zugabe erlesenster, zumeist heimischer Zutaten, wie Lindenblüten, Wacholder und Tannenspitzen, hergestellt und entwickelt sich seither zu einem beliebten Souvenir.

 

Die 10 besten Erfrischungsgetränke an heissen Sommertagen

Wenn Sommer und Sonne mit ihrer gesamten Kraft zu spüren sind, verlangt es den Körper nicht nur aus Gründen der Abkühlung nach der einen oder anderen Erfrischung. Bei Temperaturen jenseits der 25 oder gar der 30 Grad ist es wichtig, dass man auf eine zuverlässige Flüssigkeitszufuhr achtet. Andernfalls könnte es zu Problemen mit dem Kreislauf oder allgemeiner Schwäche kommen. Nicht jedes Getränk ist aber im Sommer in der gleichen Art und Weise empfehlenswert, wie es im Winter der Fall ist. Mit diesen zehn Getränken ist man richtig auf die Hitze eingestellt.

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Über den Tellerrand gehüpft: Das isst die Welt zu Ostern

Ostern gehört zu den bedeutenden Festen des christlichen Glaubens – streng genommen ist es sogar wichtiger als Weihnachten. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Essen zu. Denn das Osterfest ist der Abschluss der vierzigtägigen Fastenzeit: Nach mehrwöchiger Zurückhaltung darf am Ostersonntag endlich wieder richtig geschlemmt werden. Was dann traditionellerweise auf den Teller kommt, ist in den verschiedenen Ländern der Welt ganz unterschiedlich.

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Die unwiderstehliche Geschichte des Tiramisu

Um die Entstehung des italienischen Desserts ranken sich zahlreiche Legenden. Sie sind so unwiderstehlich wie das Tiramisu selbst und noch immer ist nicht klar, wie die Nachspeise tatsächlich entstanden ist. Nur eines ist sicher: Tiramisu gehört zu den weltweit begehrtesten Desserts.Die zarte Köstlichkeit aus Löffelbiskuits, Mascarpone, Espresso und Kakao schmeichelt dem Gaumen wie kaum eine andere Süßspeise. Je nach Zubereitung ist ein Hauch Amaretto, Marsala oder Weinbrand zu schmecken, andere Varianten werden durch frische Früchte veredelt und selbst als Eis ist die italienische Spezialität äußerst beliebt.

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